© Gabriella Adora

nayala yoga Therapie bei Depressionen

in Egweil bei Ingolstadt, Neuburg an der Donau, Eichstätt im Altmühltal


Schon seit längerem zählen Depressionen zu den häufigsten Volkskrankheiten. Auch ich erlebe in meiner Praxis immer häufiger Menschen mit Depressionen (auch Winterdepression, Burnout, Ängste, Panikattacken) solche, die schon mal unter Depressionen litten oder bereits in Behandlung waren. Leider kenne ich auch solche, die nicht mehr unter uns sind.

Wer unter Depressionen leidet, braucht in der Regel Unterstützung. Auch wenn das eigene Engagement für den Heilungserfolg unabdingbar ist. In Abhängigkeit des diagnostizierten Schweregrades (leicht, mittel, mittelschwer, schwer oder gar schwerster) folgen entsprechende Therapie(empfehlunge)n. Leichte werden meist rein medikamentös behandelt. Erst bei mittleren bis mittelschweren wird gewöhnlich ergänzend die psychologische Behandlung empfohlen. Auch die Ernährung und damit biochemische Prozesse in Körper und Gehirn spielen eine Rolle. Allerdings sollte meines Erachtens und nach meiner Erfahrung die Psyche niemals außer acht gelassen werden. Bei rein medikamentöser Therapie besteht die Gefahr, dass Erfolge eher durch Drogen vorgetäuscht sind und Betroffene ansonsten keinen Anhaltspunkt haben, was sie tun und (danach) ändern können und sollten, um eine weitere Depression zu vermeiden. Neben üblichen Blutuntersuchungen (auch Hormone, Vitamin D, Aminosäuren... ) sollten unbedingt Ursachen, Lebensweise etc. besprochen, verändert und idealerweise ursächlich therapiert werden. Wer sich SELBST L(I)EBT, bekommt keine Depression, egal, was (er) is(s)t.


Hier ein Beispiel aus meiner nayala yoga Therapie

Bevor ich mit dir arbeite, schaue ich mir beispielsweise folgende Aspekte an:

Symptome (auch gemäß ICD 10): Verdauungsbeschwerden (Durchfall oder Verstopfung), Verspannungen (Schulter, Nacken), Atemnot, Schmerzen (vor allem Kopf- und Rücken-), Druckgefühle (Brust, auch Magenkrämpfe), Gewichtsverlust (oder auch -zunahme), Schlaf- und Konzentrationsstörungen, innere Unruhe, 'Kleinigkeiten' werfen aus der Bahn, andauernde Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit und schnelle Ermüdung, Lust- und Interessenlosigkeit, sich nicht entscheiden können, Selbstvorwürfe, Schuld- und Schamgefühle gepaart mit Gefühlen der Wertlosigkeit, ständiges Grübeln und sich im Kreis drehen, pessimistisch mit Zukunfts- und Existenzängsten, Traurigkeit, zum Teil Suizid Gedanken gepaart mit Panikattacken

Psychosomatik: Depression steht für Druck, Enge, unterdrückte Lebensenergie (Wut, Trauer) an einem Wendepunkt des Lebens, bei Selbstmordtendenzen auch gegen sich selbst gerichtete Aggression und Ablehnung, Angst (Flucht) vor Verantwortung, Entspannung auf der falschen Ebene.

Fallbeispiel: Die Kundin dieses Beispiels kam mit einer diagnostizierten mittelschweren Depression zu einem Einzel-Retreat zu mir. Sie litt unter nahezu sämtlichen oben genannten Symptomen, begleitet von Selbstmord Gedanken. Sie war kurz davor, sich selbst in die geschlossene Psychiatrie einzuliefern, als sie mich um Hilfe bat.

Bevor sie zu mir kam, konnte ich ihr bereits telefonisch bei ihren Panikattacken zur Seite stehen. Die werden umso schlimmer, je mehr Betroffene Angst vor ihnen haben und versuchen, sie loszuwerden. Wir machten gemeinsam Achtsamkeitsübungen, d.h. ich holte sie unter Anleitung aus ihrem Kopf in die urteilsfreie Beobachtung ihres Körpers (bei warmer Raumtemperatur zitterte sie extrem und fror, dass ihre Zähne aufeinander klapperten) und ihres Atems (teilweise mit, teilweise kurz vorm Hyperventilieren - dann atmen in eine Plastiktüte), bis sie wieder ruhig war. Danach nahm sie ein heißes Bad, um sich weiterhin zu entspannen.

Bereits durch unsere Telefonate wusste ich vieles über ihre Lebenssituation. Sie fühlte sich privat wie beruflich komplett überfordert, hatte Existenzängste, nichts passte mehr. Entscheidungen, auch die, jetzt etwas für sich zu tun und tatsächlich eine Woche zu mir zu kommen, stellten sie vor immense Herausforderungen. 

Unabhängig davon, dass ich schon gezielt therapeutische Yogastunden für sie persönlich ausgearbeitet hatte, entschied ich jeden Tag und bei jeder Einheit im Laufe unserer Gespräche neu, was gerade ansteht. Immer wieder leitete ich sie durch zahlreiche Atem-, Atemgewahrsamkeits- und Achtsamkeitsübungen. Mal holte ich sie mit Massage-Therapie und Triggerpunktbehandlungen aus dem Gedankenkarrussel in den Körper, mal mit Klangschalentherapie. Klangschalen holen die meisten Menschen schnell aus dem Kopf. Das habe ich selbst bei schwerst Depressiven erlebt, bei denen das Gedankenkarrussel nahezu ununterbrochen rast. Im Rahmen meiner Transformation wandelten wir nach und nach ihre teils traumatischen Gefühle und holten sie aus ihren destruktiven Mustern und Vorstellungen. Auch wenn es vielleicht noch ein wenig früh war, sprachen wir über ihr Leben und eine mögliche neue Richtung, auch was sie der Freude folgend weiter ausbauen und was sie hinter sich lassen und ändern möchte. Achtsamkeit, Yoga, Meditation gehör(t)en auf jeden Fall dazu.

Die stabilen Phasen verlängerten sich allmählich und am Ende unserer Woche war sie zuversichtlich, mit gemeinsamen telefonischen Terminen und psychotherapeutischer Unterstützung bei sich zuhause weitermachen zu können. Das tat sie dann auch in wöchentlichem Abstand, selbst wenn es zunächst nicht leicht war, vor Ort einen passenden Therapeuten zu finden.

Es war so wertvoll, wie sehr sie sich auf diesen Prozess eingelassen und geöffnet hat. Als sie mir nach einigen Wochen nochmals schriftlich dankte u.a. mit den Worten: 'Du hast mich aus der Dunkelheit ins Licht geholt.', war ich tief berührt und sehr froh. Ich weiß, dass sie heute wieder richtig glücklich ist und freue mich von ganzem Herzen mit ihr.

 

Honorare

Pflicht-Hinweis: All meine Methoden ersetzen keine schulmedizinischen Behandlungen oder Therapien! Ich stelle weder medizinische Diagnosen, noch therapiere oder behandele ich im medizinischen Sinne. Meine Arbeit dient der Wiederentdeckung, Stärkung und Erlangung körpereigener Selbstheilungskräfte sowie des reinen BewusstSEINs. Dabei ist auch die Kooperation mit der Schulmedizin sowie behandelnden Therapeuten möglich. Klienten entscheiden selbst und tragen selbst die Verantwortung.

ergänzender Artikel im Ayurveda Journal: http://www.ayurveda-journal.de/depression-ayurveda/

©  gabriella adora


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